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Regionalwettbewerb Jugend forscht: Zwei erste und ein zweiter Preis gehen nach Wilhelmsdorf

Jugend Forscht 2021
Jugend Forscht 2021

Trotz hochkarätiger und zahlreicher Konkurrenz ist es Schülern des Gymnasiums Wilhelmsdorf gelungen, drei Preise zu gewinnen. Das coronabedingte Online-Format des Wettbewerbs stellte dabei eine zusätzliche Herausforderung dar. Mit einem interdisziplinären Projekt untersuchte Lucas Maximilian Braun (9a) die Stabilität einer Origamifaltung: die Miura Ori Faltung hat anisotrope Materialeigenschaften und ist – wiewohl aus Papier – so stabil, dass wenige Quadratzentimeter leicht einen Menschen tragen können. Lucas zeigte eine anschauliche und begeisternde Präsentation. Für die Jury wurde daraus deutlich, wie präzise und umfassend Lucas sein Projekt bearbeitete. Für seine Arbeit wurde Lucas mit dem Regionalsieg für das beste interdisziplinäre Projekt, sowie mit dem Uhlmann-Preis und dem Innovationspreis der Technischen Hochschule Ulm ausgezeichnet. Mit dem Projekt darf er am Landeswettbewerb teilnehmen.

Für die Präsentation ihres Projektes im Bereich Technik verwandelten Sebastian Oelhaf (7a), Gregor Reichle (7b) und Urs Jokisch (8a) die heimische Garage kurzerhand in ein Aufnahmestudio. Sie stellten das Modell eines eigens entwickelten Smart Homes vor, welches nicht mit externen Servern in Verbindung steht und dadurch zugriffssicher ist. Zudem liegt das System preislich deutlich unter den kommerziellen Alternativen und bietet die gleiche Funktionalität. Dabei vernetzen sich mehrere Mikrochips mit einem zentralen Raspberry Pi, der als Server dient. Im heimischen Netzwerk kann der Anwender dann mit dem Handy auf die Schnittstelle zugreifen. Auch diese drei erhielten für ihre Arbeit den ersten Preis und dürfen am Landeswettbewerb teilnehmen.
Mit einem selbst gebauten Kugelstoßpendel präsentierte Lucas (9a) gemeinsam mit seinem Bruder Julian Braun (K2) ein zweites Projekt im Bereich Physik. Allein der Bau dieses Pendels bringt viele Schwierigkeiten mit sich, aber die beiden konnten darüber hinaus zeigen, dass die übliche Erklärung dieses Pendels zu einfach ist und die tatsächliche Funktionsweise tatsächlich viel mehr Einblick erfordert. Mit einer Videoanalyse konnten sie den Energieverlauf detailliert auswerten. Für ihre Untersuchung wurden die beiden mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. Unter den Wilhelmsdorfer Teilnehmern war Julian der erfahrenste. Für ihn war es der dritte Preissieg bei der dritten Teilnahme.
Das Gymnasium Wilhelmsdorf gratuliert allen Preisträgern und bedankt sich bei Herrn Dr. Bührle-Thiele für die Betreuung der Gruppen.

Johannes Baumann

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