Sprungziele

Jugend trainiert für Olympia – ein Wettkampftag, der in Erinnerung bleibt

Manchmal sind es nicht die Medaillen, die einen Wettkampf besonders machen. Sondern die Momente dazwischen: das konzentrierte Aufwärmen, der letzte prüfende Blick vor dem Start, das gegenseitige Abklatschen, das tiefe Durchatmen nach einer gelungenen Übung. Genau solche Momente prägten den 5. Februar 2026, an dem die U14-Mädchenmannschaft unseres Gymnasiums mit Sofia Oelhaf, Anna-Lena Müller, Gwendolyn Lange, Eleni Onsando und Helena Schubert zum Regierungsbezirksfinale von Jugend trainiert für Olympia nach Riedlingen reiste.

Der Weg dorthin war bereits ein Erfolg für sich: Mit dem Sieg im Kreisfinale hatte sich die Mannschaft für diese nächste Wettbewerbsebene qualifiziert – ein starkes Zeichen für kontinuierliches Training, großen Einsatz und einen spürbaren Teamgeist. In Riedlingen wartete nun ein hochklassiges Teilnehmerfeld aus dem gesamten Regierungsbezirk, entsprechend groß war die Spannung. Von Beginn an war zu spüren: Hier turnen Mannschaften auf Augenhöhe. Die Schülerinnen präsentierten ihre Übungen konzentriert, ruhig und mit sichtbare gegenseitiger Unterstützung. Jede wusste, dass es auf Kleinigkeiten ankommt – saubere Landungen, sichere Elemente, der Blick füreinander. Und genau das gelang:Die Mannschaft zeigte sehr gute Leistungen und bewies, dass sie auch unter Wettkampfdruck ihr Können abrufen kann. Am Ende stand ein hervorragender 8. Platz. Was auf dem Papier vielleicht unspektakulär klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als echtes Ausrufezeichen: Zwischen dem 1. und dem 9. Platz lagen lediglich rund zehn Punkte – bei insgesamt etwa 170 erreichten Punkten. Ein engeres Feld ist kaum vorstellbar. Jeder besser gelungene Sprung, jeder kleine Wackler hat die Platzierung verschoben. Doch jenseits der Platzierung bleibt vor allem eines: die Erfahrung. Sich mit anderen starken Schulen zu messen, Teil eines großen sportlichen Wettbewerbs zu sein, Verantwortung für das Team zu übernehmen und gemeinsam durch Anspannung, Freude und kleine Enttäuschungen zu gehen – all das macht Jugend trainiert für Olympia zu mehr als einem Wettkampf. 

Ein solcher Tag gelingt jedoch nicht allein. Er lebt von Menschen, die unterstützen, ermöglichen und mittragen. Ein besonderer Dank gilt deshalb den Eltern, die die Mannschaft nach Riedlingen begleitet, gefahren und vor Ort unterstützt haben. Ebenso danken wir unseren beiden Kampfrichterinnen, die mit ihrer fachlichen Kompetenz und ihrem Einsatz einen gelungenen Wettkampf ermöglicht haben. Die U14-Mädchenmannschaft kehrte nicht nur mit einem sehr guten Ergebnis zurück, sondern mit Stolz, neuen Eindrücken und der Gewissheit: Wir gehören hierher. Und genau das ist vielleicht der größte Erfolg dieses Tages.

 

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