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Terminplan

Studienfahrt Alpenüberquerung

Mit gepacktem und genau gewogenem Rucksack fuhren wir, die neun Teilnehmer der Alpenüberquerung und die beiden Lehrer Maria Havers und Daniel Zizmann am Samstag, den 12.09.2019, nach Obersdorf, um von dort die Wanderung zu beginnen. Nachdem unsere Lehrer schon im Voraus ordentlich vor den Anstrengungen gewarnt hatten, waren wir alle durchaus überrascht, dass wir unser erstes Ziel, die Kemptner Hütte, schon wenige Minuten nach der ersten größeren Pause erreichten. Auch in der weiteren Woche stellte sich glücklicherweise heraus, dass wir die Zeitangaben immer gut einhalten konnten und während dem Wandern nicht hetzen mussten. Frisch gestärkt machten wir uns am nächsten Tag über das Dorf Holzgau zur Memminger Hütte auf. Dabei passierten wir das interessant beklebte und leicht demolierte Grenzschild Österreichs, sowie wunderschöne Wasserfälle und überquerten eine spektakuläre Hängebrücke. Da wir schon am frühen Nachmittag auf der Hütte ankamen, konnten wir uns im eiskalten Bergsee abkühlen und bei traumhaftem Wetter und lustigen Spielen entspannen. Nach einem leckeren und reichhaltigen Abendessen, entschieden wir uns auf den nahegelegenen Gipfel zu steigen, um von dort den Sonnenuntergang zu bewundern.

Phänomenale Ausblicke

Während dem Aufstieg zur Seescharte am folgenden Tag, hatten wir außerdem das Glück einige Steinböcke aus nächster Nähe zu sehen. Beim sich anschließenden langen Abstieg nach Zams vertrieben wir uns die Zeit mit teilweise selbst gedichteten Liedern und Merkspielen. Unten angekommen freuten wir uns über den Luxus, der uns in unseren Hotelzimmern in Form von Steckdosen, warmem Wasser und Bettdecken erwartete. Am Ende der nächsten kräftezehrenden Etappe erreichten wir die am höchsten gelegene Hütte unserer Tour und wurden mit einem phänomenalen Blick auf den nahen Gletscher belohnt. Früher als auf den anderen Hütten begannen wir den kommenden Tag mit einem kurzen Aufstieg auf das Pitztaler Jöchl, von dem uns ein sagenhafter Blick auf die umliegenden Berge und Täler erwartete. Danach mussten wir erneut einen langen Abstieg bewältigen, der uns unter anderem am Skigebiet Sölden vorbeiführte. Teilweise mit einer Pizza aus dem Dorf im Tal gestärkt, begaben wir uns anschließend auf den zwar nicht sehr steilen, dafür aber langen Anstieg zu unserer letzten Berghütte. Hier verbrachten wir, wie auf allen anderen Hütten, einen gemütlichen Abend mit leckerem Essen und Spielen in guter Gesellschaft.Obwohl die Nachtruhe sich aufgrund der knarrenden Betten als nicht ganz so erholsam wie gewohnt herausstellte, waren wir alle positiver Stimmung, als wir den allerletzten Aufstieg zur Similaunhütte begannen. Diese war mit knapp über 3000 m der höchste Punkt unserer Wandertour und wir konnten in der Ferne schon das endgültige Ziel, den Stausee von Vernagt, erkennen. Zu den Tönen von „the final Countdown“ erreichten wir diesen und stiegen nach einer wohlverdienten Pause in den Bus, der uns von hier nach Meran brachte. Den Tag dort verbrachten wir beim Eis essen und in der Stadt, den Abend ließen wir beim gemeinsamen Pizzaessen entspannt ausklingen.Schon jetzt wieder mit großer Sehnsucht nach den Bergen, setzen wir uns am nächsten Morgen, dem 20.09.2019, betrübt in den Bus, der uns zurück an den Ausgangsort unserer Reise, den Bahnhof von Lindau, brachte. Wir hatten alle eine wunderschöne Zeit und bedanken uns hiermit nochmal bei den Lehrern, die uns dieses Erlebnis ermöglicht haben.

(Erstellt am 09. Oktober 2019)