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Terminplan

Podiumsdiskussion mit Vertretern der Jugendorganisationen der im Bundestag vertretenen Parteien

Rund 400 Schüler des Gymnasiums Wilhelmsdorf aus den Klassenstufen 8 bis K2 nahmen an einer Veranstaltung zur politischen Willensbildung teil. Geboten wurde eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Jugendorganisationen der im Bundestag vertretenen Parteien. Vor und nach der Gesprächsrunde konnten die Schüler an einer Online-Abstimmung mit ihrem Smartphone teilnehmen mit der Frage, welcher Partei sie ihre Stimme geben würden.

Diskussion, Faktencheck und Onlineabstimmung

Zur Vorbereitung erstellten die Schüler Diskussionsfragen im Unterricht. Mitglieder der Schülermitverantwortung stellten darauf dann die endgültigen Diskussionsthemen für die Podiumsdiskussion zusammen. Den Schülern waren vor allem die Themen Umwelt und Klima, Rüstungs- und Verteidigungspolitik sowie Digitalisierung wichtig. Als Gäste der Veranstaltung kündigten sich die beiden Bundestagsabgeordneten Axel Müller von der CDU und Agnieszka Brugger von Bündnis 90 / Die Grünen an und sprachen vor der Diskussionsrunde Grußworte. Auch die Bürgermeisterin, Sandra Flucht, besuchte die Veranstaltung. Moderator Sebastian Heinrich, Politikredakteur der Schwäbischen Zeitung in Ravensburg, lenkte die Diskussion der sechs Teilnehmer rund um die Themen Umwelt und Klima, Datenschutz und Digitalisierung, Extremismus und Antisemitismus in der Gesellschaft, Europa, Rüstungs- und Verteidigungspolitik, Menschenrechte, Verkehrspolitik und soziale Gerechtigkeit. Die eine oder andere Aussage im Themengebiet Klima und Umwelt erhielt lautstarken Applaus seitens der Schüler und zeigte wie sich die Sympathien der Schüler bei der zweiten Abstimmung verteilen dürften. Im Hintergrund fand ein Live-Faktencheck statt, um mögliche falsche Behauptungen noch während der Veranstaltung als solche zu stellen. In den beiden Online-Abstimmung zeigte sich eine deutliche Bewegung der Wählerstimmen. Grün zeigte sich zum Anfang mit 65 Prozent Zustimmung als klarer Liebling der Schüler. Dies änderte sich zum Schluss. Der Vertreter der Linksjugend kam am Schluss von zunächst nur fünf auf dann 42 Prozent der Wählerstimmen. Die Grüne Jugend fiel mit 33 Prozent auf Platz Nummer zwei zurück. Die Verschiebungen für die anderen Jugendorganisationen hielten sich aber in Grenzen. Die Junge Union fiel von 14 auf acht Prozent zurück. Die Jusos legten von drei auf sechs Prozent zu. Die Junge Alternative rutschte von vier auf zwei Prozent zurück. Nur die Jungen Liberale konnte ihr Anfangsergebnis von neun Prozent beibehalten.Im Anschluss hatten die Schüler die Möglichkeit, sich an Informationsständen der Jugendorganisationen weiter zu informieren und persönliche Fragen, die leider auf dem Podium nicht beantwortet werden konnten, zu klären.Ziel des Projekts war es, das politische Interesse bei den Jugendlichen am Leben zu halten. Bei einer anschließenden Online-Evaluation der Veranstaltung zeigte sich Folgendes: Mehr als die Hälfte, nämlich 51,7%, der Schüler gaben an, dass dieses Projekt sie dazu angeregt hat sich mehr mit Politik zu beschäftigen. 74,1% der Befragten hielten die Podiumsdiskussion für eine interessante Ergänzung zum Gemeinschaftskundeunterricht und 94,5% der Schüler wünschten sich eine baldige Wiederholung dieses Projekts an ihrer Schule.  

(Erstellt am 24. Oktober 2019)