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Keine Angst vor Zivilcourage!

Im Rahmen des Präventionsprogramms des Gymnasiums, welches seit mehreren Jahren schon mit viel positiver Resonanz zusammen mit der Polizei Ravensburg durchgeführt wird, kam Herr Suckel von der Polizei in alle 7.Klassen. Seine klare Nachricht an alle Schüler: Jemanden zu „verraten“ ist richtig, weglaufen ist häufig eine gute Lösung und jeder muss Zivilcourage haben!

Seelische Gewalt tut häufig viel mehr weh als körperliche Gewalt

Was ist Gewalt? Was sind die Folgen von Gewalt? Was ist Zivilcourage? In drei Unterrichtsstunden wurden die Schüler der 7.KLassen für das Thema „Gewalt“ sensibilisiert. Neben der körperlichen Gewalt ist häufig die seelische Gewalt weitaus schmerzhafter als Verletzungen am eigenen Körper. In Gruppendiskussionen, Rollenspielen und Beispielen aus der Realität wurde das Thema Gewalt von verschiedenen Seiten beleuchtet. Welche Folgen hat die Gewalt eigentlich für die Täter, für die Opfer und auch für die Zeugen? Wie reagiere ich auf gezielte Provokationen eines Täters? „Gehe niemals in die direkte Auseinandersetzung,“ war die klare Nachricht Suckels an die Schüler. „Versucht den Täter zu ignorieren, zu fliehen oder im Notfall laut zu rufen um die Aufmerksamkeit anderer Personen zu erhalten.“ Feige ist man nicht, wenn man damit gewalttätige Auseinandersetzungen vermeiden kann.
Wie reagiere ich als Zeuge richtig? Zivilcourage heißt nicht, dass man den Streit schlichtet und dazwischen geht. Die eigene Sicherheit geht immer vor! Deshalb bringe dich selber erst in Sicherheit und rufe dann sofort die 110. Wenn möglich kannst du Verstärkung holen. Bei Gewalt ist die Polizei ausgebildet den Konflikt zu lösen, da es auf der Straße keine Regeln gibt, die eingehalten werden. Daher sollte man auch mit Kampfsporterfahrung eine gewalttätige Auseinandersetzung vermeiden. Wenn man sich bedroht fühlt, dann versuche immer den Schutz von anderen Menschen zu suchen. Gehe zu andern Menschen hin oder wenn man ein mögliches Opfer und Täter sieht, biete dem Opfer an mitzukommen. Das Schlimmste ist, wenn man nicht reagiert und denkt, dass andere Menschen schon reagieren würden. Am Ende der drei Stunden gingen die Schüler größtenteils nachdenklich aber auch erleichtert aus dem Unterricht. „Jetzt weiß ich endlich, wie ich in solchen Situationen reagieren kann und sollte.“, sagten mehrere Schüler.

(Erstellt am 04. Dezember 2019)