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Demokratieerziehung am Gymnasium Wilhelmsdorf

Unsere Schülerinnen und Schüler sind die Bürgerinnen und Bürger der Zukunft

Demokratieerziehung gehört zum selbstverständlichen Erziehungsauftrag der Schulen. Da es dabei auch um das Einüben von Verhaltensmustern, um das Erfahren von Abläufen, um zuhörendes Verstehen und um das Bemühen, gemeinsam zu vertretende Lösungen zu finden, geht, kann es nicht ausschließlich Aufgabe des eher kognitiv geprägten Gemeinschaftskundeunterrichts sein, die Erziehung zur demokratischer Verantwortlichkeit voranzutreiben.
Am Gymnasium Wilhelmsdorf ist eine breit verstandene Demokratieerziehung im Leitbild als auch in der Schul- und Hausordnung verankert. In Umsetzung dieser Vorgaben findet sie auf folgenden Ebenen statt:

Klassenlehrerstunde

In den Klassen 5 – 10 findet wöchentlich eine Klassenlehrerstunde statt. In dieser Stunde ist regelmäßiger Raum für den Schülerrat, in dem Klassenangelegenheiten demokratisch behandelt werden. Hier üben sich folgende Fertigkeiten ein: Erstellen einer Tagesordnung, Führen einer Rednerliste, aufeinander Hören, Argumentieren, Kompromisse eingehen, Protokollieren von Ergebnissen, Umsetzung von Beschlüssen.
Darüber hinaus dient die Klassenlehrerstunde auch der Vor- und Nachbereitung von SMV-Sitzungen.

Unterstützung der SMV-Arbeit

Die SMV verfügt nicht nur über einen eigenen Raum mit entsprechender Ausstattung. In der Regel wird sie auch durch die Schule finanziell ausgestattet.
Wichtiger ist jedoch eine breite Unterstützung, was oft bedeutet, Zeitressourcen für die Arbeit der SMV in der Schule zur Verfügung zu stellen. Ebenso von Bedeutung ist, Projekte der SMV, wo irgend möglich, so zu unterstützen, dass sie zum Laufen kommen und umgesetzt werden können.

Schülervollversammlung

An der Schule finden (in der Regel zweimal im Jahr) Vollversammlungen statt, die von den Schülersprechern und Verbindungslehrern gemeinschaftlich geleitet werden. Auch hierzu wird mit Tagesordnung eingeladen. Die Vollversammlungen sind eine wichtige Informationsplattform. Doch werden auch die Schüler betreffende Themen kontrovers diskutiert oder Anträge an die Gesamtlehrerkonferenz oder an die Schulleitung gestellt. Zu einzelnen Punkten (etwa die Verwendung von SMV-Mitteln als Projektspenden) werden Beschlüsse gefasst.

Einbeziehung der Schüler in Arbeitskreise

Die drei Schülersprecher sind zu Themen, die die Schülerschaft direkt betreffen, zur Teilnahme an den Gesamtlehrerkonferenzen (beratend, aber ohne Stimmrecht) eingeladen. Sie sind damit nicht nur inhaltlich in die aktuelle Entwicklung der Schule involviert, sondern erleben hier elementar Grundformen einer demokratischen Kultur, was sie dann ihrerseits in die SMV-Arbeit einbringen können.
Auch zu wichtigen Arbeitsgruppen werden neben Elternvertretern die Schülervertreter eingeladen.