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Fachtagung zu Radikalisierungstendenzen in Wilhelmsdorf

Am 28. November 2017 fand in Wilhelmsdorf eine großangelegte „Fachtagung zu Radikalisierungstendenzen junger Menschen“ statt.
Dazu waren Schulleiter und Kollegen aus den Schulamtsbereichen Tübingen und Freiburg geladen und zahlreich erschienen.
Informiert wurde über Entwicklungen in den Bereichen Rechts-und Linksextremismus und Salafismus bei Jugendlichen.

Unter den Leitfragen

  • Wie kommen junge Menschen dazu, sich zu radikalisieren?
  • Kann man Anzeichen dafür erkennen?
  • Wie und wie weit kann die Schule helfen?

fanden Impulsvorträge und Workshops zu den o.g. Themen statt.

Diese können in gekürzter Fassung hier (245,5 KB) eingesehen werden.

Da alle Kollegen die Möglichkeit haben sollen, Informations- und Traineeseminare wahrnehmen zu können, sind weitere Fortbildungen im Haus geplant, zu denen Spezialisten vom Verfassungsschutz/vom Innenministerium einladen werden, die theoretisch und praktisch in den Umgang mit Extremismus- oder Radikalismustendenzen von Schülern einweisen werden.

Demokratieerziehung am Gymnasium Wilhelmsdorf

Unsere Schülerinnen und Schüler sind die Bürgerinnen und Bürger der Zukunft

Demokratieerziehung gehört zum selbstverständlichen Erziehungsauftrag der Schulen. Da es dabei auch um das Einüben von Verhaltensmustern, um das Erfahren von Abläufen, um zuhörendes Verstehen und um das Bemühen, gemeinsam zu vertretende Lösungen zu finden, geht, kann es nicht ausschließlich Aufgabe des eher kognitiv geprägten Gemeinschaftskundeunterrichts sein, die Erziehung zur demokratischer Verantwortlichkeit voranzutreiben.
Am Gymnasium Wilhelmsdorf ist eine breit verstandene Demokratieerziehung im Leitbild als auch in der Schul- und Hausordnung verankert. In Umsetzung dieser Vorgaben findet sie auf folgenden Ebenen statt:

Klassenlehrerstunde

In den Klassen 5 – 10 findet wöchentlich eine Klassenlehrerstunde statt. In dieser Stunde ist regelmäßiger Raum für den Schülerrat, in dem Klassenangelegenheiten demokratisch behandelt werden. Hier üben sich folgende Fertigkeiten ein: Erstellen einer Tagesordnung, Führen einer Rednerliste, aufeinander Hören, Argumentieren, Kompromisse eingehen, Protokollieren von Ergebnissen, Umsetzung von Beschlüssen.
Darüber hinaus dient die Klassenlehrerstunde auch der Vor- und Nachbereitung von SMV-Sitzungen.

Unterstützung der SMV-Arbeit

Die SMV verfügt nicht nur über einen eigenen Raum mit entsprechender Ausstattung. In der Regel wird sie auch durch die Schule geringfügig finanziell ausgestattet.
Wichtiger ist jedoch eine breite Unterstützung, was oft bedeutet, Zeitressourcen für die Arbeit der SMV in der Schule zur Verfügung zu stellen. Ebenso von Bedeutung ist, Projekte der SMV wo irgend möglich so zu unterstützen, dass sie zum Laufen kommen.

Schülervollversammlung

An der Schule finden (in der Regel zwei mal im Jahr) Vollversammlungen statt, die von den Schülersprechern und Verbindungslehrern gemeinschaftlich geleitet werden. Auch hierzu wird mit Tagesordnung eingeladen. Die Vollversammlungen sind eine wichtige Informationsplattform. Doch werden auch die Schüler betreffende Themen kontrovers diskutiert oder Anträge an die Gesamtlehrerkonferenz oder an die Schulleitung gestellt. Zu einzelnen Punkten (etwa die Verwendung von SMV-Mitteln als Projektspenden) werden Beschlüsse gefasst.

Einbeziehung der Schüler in Arbeitskreise und in die GLK

Die drei Schülersprecher sind regelmäßig zur Teilnahme an den Gesamtlehrerkonferenzen (beratend, aber ohne Stimmrecht) eingeladen. Sie sind damit nicht nur inhaltlich in die aktuelle Entwicklung der Schule involviert, sondern erleben hier elementar Grundformen einer demokratischen Kultur, was sie dann ihrerseits in die SMV-Arbeit einbringen können.
Auch zu wichtigen Arbeitsgruppen werden neben Elternvertretern die Schülervertreter eingeladen.