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Jugend Forscht Regionalwettbewerb - Drei erfolgreiche Teams

Die Teams vom Gymnasium Wilhelmsdorf haben die Jury beim Regionalwettbewerb von Jugend Forscht voll überzeugt. Zweimal Platz 1 und einmal Platz 2 sind die stolzen Ergebnisse für das Gymnasium Wilhelmsdorf.

Bei diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend Forscht / Schüler Experimentieren überzeugten Schüler des Gymnasium Wilhelmsdorf mit zwei Regionalsiegen und einem zweiten Preis.

Mit einem interdisziplinären Projekt untersuchte Lucas Maximilian Braun (9a) die Stabilität einer Origamifaltung: die Miura Ori Faltung hat anisotrope Materialeigenschaften aus und einer Origamifaltung mit anisotropen Materialeigenschaften und ist so stabil, dass wenige Quadratzentimeter leicht einen Menschen tragen können. Lucas zeigte eine anschauliche und begeisternde Präsentation. Für die Jury wurde daraus dennoch deutlich, wie präzise und umfassend Lucas sein Projekt bearbeitete. Für seine Arbeit wurde Lucas mit dem Regionalsieg für das beste interdisziplinäre Projekt, sowie mit dem Uhlmann-Preis und dem Innovationspreis der Technischen Hochschule Ulm ausgezeichnet. Mit dem Projekt darf er am Landeswettbewerb "Jugend Forscht" teilnehmen.
Für die Präsentation ihres Projektes im Bereich Technik verwandelten Sebastian Oelhaf (7a), Gregor Reichle (7b) und Urs Jokisch (8a) die heimische Garage kurzerhand in ein Aufnahmestudio. Sie stellten das Modell eines eigens entwickelten Smart Homes vor, welches nicht mit externen Servern in Verbindung steht und dadurch zugriffssicher ist. Zudem liegt das System preislich deutlich unter den kommerziellen Alternativen und bietet die gleiche Funktionalität. Dabei vernetzen sich mehrere Mikrochips mit einem zentralen Raspberry Pi, der als Server dient. Im heimischen Netzwerk kann der Anwender dann leicht mit dem Handy auf die Schnittstelle zugreifen. Auch diese drei erhielten für ihre Arbeit den ersten Preis und dürfen am Landeswettbewerb teilnehmen. 
Mit einem selbst gebauten Kugelstoßpendel präsentierte Lucas gemeinsam mit seinem Bruder Julian Braun (K2) ein zweites Projekt im Bereich Physik. Allein der Bau dieses Pendels bringt viele Schwierigkeiten mit sich, aber die beiden konnten darüber hinaus zeigen, dass die übliche Erklärung dieses Pendels zu einfach ist und die tatsächliche Funktionsweise tatsächlich viel mehr Einblick erfordert. Mit einer Videoanalyse konnten sie den Energieverlauf detailliert auswerten. Für ihre Untersuchung wurden die beiden mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. Unter den Wilhelmsdorfer Teilnehmern war Julian der erfahrenste. Für ihn war es der dritte Preissieg bei der dritten Teilnahme. 
Bemerkenswert war, dass der ganze Wettbewerb virtuell ausgetragen wurde. Alle Teilnehmer, Jurymitglieder und Besucher nahmen in den heimischen vier Wänden an der Veranstaltung teil. Die Preisverleihung erfolgte dann am Samstag Abend über eine Livestream. 
Ein herzlicher Dank geht auch an unseren betreuenden Lehrer Herrn Dr. Bührle-Thiele.
Wenn Sie die ganze Siegerehrung und die Laudatio noch einmal sehen wollen, dann klicken Sie hier.

(Erstellt am 28. Februar 2021)