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Neue Medien – Neue Gefahren!

Wisst ihr Schüler eigentlich wirklich so genau, welche Gefahren mit der Nutzung von Internet und Smartphones einhergehen können? Wissen Sie als Eltern immer exakt darüber Bescheid, auf welche Weise Ihr Kind die neuen Medien für sich in Anspruch nimmt?
Sowohl vormittags in einer Doppelstunde als auch in einem gesonderten Elternabend, der am Dienstag, den 19.2. im Gymnasium stattfand, klärte Gerhard Messer vom Polizeipräsidium Konstanz Siebtklässler und ihre Eltern darüber auf, dass PCs und Smartphones durch Missbrauch zu Angst, negativem Selbstwertgefühl, sozialem Rückzug und sogar zu Suizidgedanken führen können. Die Gefahren, welchen vor allem Kinder und Jugendliche ausgesetzt sind, haben Namen, wie z.B. Cyberbullying (Gewalt und Mobbing im Netz) oder Grooming (bezeichnet Handlungen von Pädophilen, die sich in Chaträumen mit jungen Menschen anfreunden).

Herr Messer stellte plastisch und sehr eindrucksvoll aktuelle Fälle dar, in denen es v.a. um die Verletzung von Persönlichkeitsrechten geht in Form von Mobbing, Beleidigungen, Verleumdungen, Bedrohungen etc. Besonders durch einen Fall, in dem ein Mädchen knapp vor dem Selbstmord bewahrt werden konnte, weckte er große Betroffenheit unter den Zuhörern. Ursache dafür, dass die Jugendliche verfolgt, beleidigt, bedroht, ausgegrenzt und fertiggemacht wurde von ihren Klassenkameraden war nur, dass sie gute Noten in der Schule schrieb. Gruppenzwang, Dabei-sein-wollen sowie gegenseitiges Aufheizen führt oft dazu, dass alle anderen mitmachen und sich auf das gewählte Opfer stürzen.

Wie können Kinder und Jugendliche sich wehren? Was können Sie als Eltern nun tun, um Ihre Kinder vor solchen Verfolgungen zu schützen? Diese Frage stand deutlich im Raum, zumal Herr Messer den Eltern vor Augen hielt, dass es jedes Kind treffen könne, auch Kinder aus sehr guten Elternhäusern, auch Kinder, die das Gymnasium besuchen. Jeder Jugendliche kann sowohl Täter als auch Opfer sein.

Laut Messer dient es dem Schutz im Chat keine persönlichen Daten herauszugeben, keine selbstdarstellerischen Fotos von sich zu verschicken, keine Freundschaftsanfragen von Fremden anzunehmen und keine direkten Treffen oder nur mit Elternbegleitung auszumachen. Wird ein Kind wie im obigen Fall gemobbt oder ein Bild auf pornografische Weise verfälscht, so gilt es, sich an den Anbieter der Website zu wenden, Screenshots zu fertigen, den Mobber zu blockieren, die Polizei einzuschalten und v.a. Kinder und Jugendliche dazu zu ermutigen, mit einer Vertrauensperson zu sprechen.
,,Sie als Eltern sollten sich stets darum bemühen, das Vertrauen zu Ihrem Kind zu erhalten, Brücken zu Ihrem Kind zu bauen, z.B. in Form von regelmäßigen gemeinsamen Unternehmungen. Vermitteln Sie Normen und Werte und lassen Sie Ihr Kind nicht stundenlang alleine auf dem Zimmer sitzen. Setzen Sie sich gemeinsam mit ihm an den PC und zeigen Sie Interesse an dem, was Ihr Kind vorhat, was es gerade bewegt!“

Mit dem Hinweis auf die Homepage www.klicksafe.de sowie der Möglichkeit Fragen zu stellen endete der Vortrag und der Applaus galt Herrn Dörmann, auf dessen Initiative hin diese Informationen stattfanden, und natürlich Herrn Messer.

(Erstellt am 19. Februar 2014)