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Ministerialdirektor Dr. Jörg Schmidt zu Gast am Gymnasium Wilhelmsdorf

Im Rahmen des Projektes Power of Difference besuchte MD Dr. Jörg Schmidt zusammen mit Vertretern der Firmen Vetter Pharma und Vaude sowie Prof. Dr. Thomas Götz das Gymnasium Wilhelmsdorf.
Das Modellprojekt „Power of Difference“ am Gymnasium Wilhelmsdorf, das seit fast 2 Jahren läuft, dient dem besseren Umgang mit Heterogenität der Schülerinnen und Schüler und hat zum Ziel, die Individualität der Schüler wahrzunehmen und gezielt zu fördern. Im Rahmen des Projektes werden zwei Unterrichtsassistenten zur systematischen Unterstützung bei der Durchführung differenzierender Lernmethoden sowie speziell ausgebildete Coaches zur lern- und sozialtherapeutischen Unterstützung eingesetzt. Finanziell wird dieses Projekt ermöglicht durch die Unterstützung der Unternehmen Vetter und Vaude/Edelrid. Für die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation zeichnet Prof. Dr. Thomas Götz, Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Bildungsforschung der Universität Konstanz, verantwortlich.

Hohe bildungspolitische Relevanz

Der Modellcharakter sowie die hohe bildungspolitische Relevanz des Projekts erweckten das Interesse des Kultusministeriums Baden-Württemberg. So versammelten sich vergangenen Freitag Ministerialdirektor Dr. Jörg Schmidt vom Kultusministerium Baden-Württemberg, der den kurzfristig verhinderten Kultusminister Andreas Stoch vertrat, Udo Vetter von der Firma VETTER, Albrecht von Dewitz und Dr. Antje von Dewitz von der Firma VAUDE/EDELRID, Prof. Dr. Thomas Götz von der Universität Konstanz, Frau Christina Holler vom Regierungspräsidium Tübingen, Dr. Hans Gerstlauer von der Gemeinde Wilhelmsdorf, Schulleiter Johannes Baumann sowie weitere Vertreter der Firmen und der Schule im Musiksaal des Gymnasiums Wilhelmsdorf. Nach den Begrüßungsworten von Herrn Vetter, Herrn von Dewitz, Herrn Dr. Jörg Schmidt und Herrn Baumann stellte Projektleiter Michael Dörmann das Projekt zunächst vor. Anschließend erläuterten Prof. Dr. Thomas Götz sowie Frau Eva Bauer von der Universität Konstanz das Evaluationsdesign des Projekts und stellten ihre Ergebnisse vor. Zum einen gab es vielerlei positive Effekte wie eine bessere Einstellung zum Fach seitens der Schüler, eine Verbesserung des Klassenmanagements sowie eine Verringerung der Belastungssituation seitens der Lehrer und eine höhere Zufriedenheit und positivere Einstellung zu den Lehrkräften seitens der Eltern. Daneben traten auch sogenannte 'Puffereffekte' (die Abschwächung eines negativen Phänomens wie beispielsweise eine verringerte Motivation nach den Osterferien o.ä.) auf. Nicht minder bedeutsam ist zudem auch das Ausbleiben jedweder negativer Effekte, keineswegs selbstverständlich bei Interventionen, wie sie im Rahmen des Projektes geschehen. Ein Gedankenaustausch sowie Überlegungen zur Fortführung und Ausweitung des Projekts rundeten die Veranstaltung im Musiksaal ab.
Auf der anschließenden Pressekonferenz stellte Schulleiter Johannes Baumann nochmals das Projekt und Prof. Dr. Thomas Götz die Ergebnisse der Evaluation vor. Udo Vetter, Albrecht von Dewitz und Dr. Antje von Dewitz erläuterten die Motivation der jeweiligen Firmen für ihr Engagement. MD Dr. Jörg Schmidt zeigte sich tief beeindruckt von dem Projekt und ließ anklingen, das eine Erweiterung des Schulversuchs auf den städtischen Raum sowie auf andere Schulformen auch aus Sicht des Kultusministeriums wünschenswert wären. Bürgermeister Dr. Gerstlauer brachte zudem die Idee eines „Pakts für guten Unterricht“ zwischen Kommunen und Land ins Spiel.
Zu der sehr positiven Atmosphäre des Vormittags trug auch das Team des Schülercafés in gewohnter Weise durch Bewirtung und geschmackvolle Herrichtung von Schülercafé und Musiksaal bei. Man darf gespannt sein, was das Projekt „Power of Difference“ noch alles hervorbringt!