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Wider den K(r)ampf der Kulturen

Dr.Gerstlauer und Prof.Antweiler

Unter diesem (Unter-) Titel hielt Prof. Christoph Antweiler vergangenen Freitag einen begeisternden Vortrag anlässlich des 13. Festlichen Abends des Gymnasiums Wilhelmsdorf.
Einmal mehr konnte Schulleiter Johannes Baumann eine wissenschaftlich hochkarätige Besetzung für die Gestaltung des Festvortrags gewinnen. Prof. Christoph Antweiler, Ethnologe und Professor am Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Universität Bonn hielt einen Vortrag mit dem Titel „Die Einheit in der kulturellen Vielfalt – Wider den K(r)ampf der Kulturen“.

Ethnologische Betrachtung des Begriffes Kultur

Zunächst begrüßte Johannes Baumann die rund 300 Zuhörerinnen und Zuhörer und dankte der versammelten Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft für ihr Engagement für das Gymnasium Wilhelmsdorf. Bürgermeister Dr. Hans Gerstlauer hieß im Namen der Gemeinde Wilhelmsdorf die versammelte Schulgemeinde willkommen und betonte in Anlehnung an den Titel des Festvortrags die „Wilhelmsdorfer Vielfalt in der oberschwäbischen Einheit“. Umrahmt wurden die Begrüßungsworte durch fetzige Musik des Schulchores („ein bisschen Spanisch, ein bisschen Englisch, und viel Rhythmus“ - so die Moderatorin) und der Schulband, die durch musikalisch beeindruckende Soloeinlagen garniert wurde.Der Festvortrag von Prof. Christoph Antweiler widmete sich anschließend dem Thema der kulturellen Vielfalt und der Suche nach Gemeinsamkeiten aller Kulturen (sogenannten Universalien). Über eine ethnologische Betrachtung des Begriffes Kultur und einen globalen Überblick über existierende Kulturen näherte sich Prof. Antweiler dem Thema mit einem eigenen Erfahrungsbericht kultureller Vielfalt während eines einjährigen Auslandsaufenthaltes in Indonesien. Anschließend stellte er die Frage nach nichttrivialen Gemeinsamkeiten aller Kulturen (z.B. gibt es in allen Kulturen die romantische Liebe?) und deren Ursachen („Biologie und mehr“). Seinen Vortrag beendete er mit einem Plädoyer einer Position „jenseits der bequemen Extreme“, unter der er die bereits im Titel formulierte Einheit in der kulturellen Vielfalt versteht. Lang anhaltender Beifall unterstrich, dass es Prof. Antweiler eindrücklich gelungen war, das Publikum in seinen Bann zu ziehen.
Ein vorzügliches kaltes Buffet der 10. Klassen gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Gelegenheit, mit dem Referenten und untereinander ins Gespräch zu kommen und sorgte für einen gemütlichen Ausklang des Abends.