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10er-Arbeiten von den Zieglerschen prämiert

Die Zehntklässler beschäftigten sich im Fach evangelischen Religion mit dem Euthanasieprogramm im 3. Reich. Da wurden sie unweigerlich mit der Lokalgeschichte Wilhelmsdorfs konfrontiert. Zum gleichen Zeitpunkt gedachten die Zieglerschen des 80. Jahrestages, als 19 Bewohner aus ihren Einrichtungen deportiert wurden - und fragten am Gymnasium, ob Schülerinnen und Schüler vielleicht recherchieren würden. Das Angebot stand und so beschäftigten sich diese nicht nur mit den Biographien von Heinrich Hermann (damaliger Leiter der Taubstummenanstalt) und Ernst Weiß (einziger Überlebender von 19 Menschen, die deportiert wurden), sondern auch mit der Rolle der Zieglerschen und der Bürgerlichen Gemeinde im Dritten Reich. Die Schüler wählten zum Teil mutige Formulierungen wie: „Wenn sich also die gesamte Anstalt geschlossen widersetzt hätte […], wären die Verlegungen besser zu verhindern gewesen.“ Gottfried Heinzmann, Vorstandsvorsitzender der Zieglerschen, teilt die Auffassung, dass die Verantwortlichen der damaligen Zieglerschen Anstalten das mutige Vorgehen Heinrich Hermanns für seine Schützlinge hätte unterstützen müssen.

Auseinandersetzung mit der Lokalgeschichte

Die Zieglerschen freuten sich über die gelungenen Arbeiten und darüber, dass das Gedenken an die Euthanasie in die nächste Generation getragen wird. Und die Schülerinnen und Schüler freuten sich über Preisgelder im Wert von insgesamt 335,-€ . Die besten Arbeiten von Anna Bichert, Laura Abrell, Hannes Caspari und Amos Rooschütz wurden dabei mit jeweils 50,-€ ausgezeichnet.