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Radeln für Aids-Waisen in Afrika


Unter dem Titel "Grenzerfahrungen" informierten Geert Schröder und Immanuel Schulz Schüler des Gymnasiums Wilhelmsdorf über ihre geplante Spenden-Fahrradtour zugunsten eines Aids-Waisenhauses in Kenia. Die Route führt die beiden mit dem Fahrrad von Berlin nach München, über Kapstadt bis nach Kenia. Ziel ist, mit Vorträgen und Spenden, einen Beitrag zum Malaika-Projekt zu leisten. Dieser gemeinnützige Verein unterhält ein Waisenhaus in Kenia, in dem Straßenkinder, die ihre Eltern durch Aids verloren haben, unterkommen können. Ein Sponsor spendet dabei für jeden geradelten Kilometer einen Euro. "Bei geplanten 10.000 Kilometern kommt da schon etwas zusammen", resümiert Geert Schröder.


Dass dabei auch das Gymnasium Wilhelmsdorf auf dem Tourenplan steht, hat seinen Grund: „Als ehemaliger Wilhelmsdorfer Schüler, war es mir ein Anliegen auch mein altes Gymnasium in dieses Projekt mit einzubeziehen.“, betont Immanuel Schulz. Genau vor zehn Jahren hatte er sein Abitur am Gymnasium Wilhelmsdorf gemacht.„Wir werden nicht nur viele Grenzen überschreiten, sondern auch häufig an unsere eigenen Grenzen stoßen.“ Doch laut Geert Schröter, der das Waisenhaus in Kenia schon oft besucht hat, ist diese Strapaze nichts im Vergleich zu dem Leiden, dem viele Kinder in Afrika ausgesetzt sind. „Sie stoßen täglich an ihre Grenzen, auf der Suche nach Nahrung, Kleidung und einem Schlafplatz.“ Statistiken zeigten, dass der Kontinent Afrika von der Krankheit Aids besonders stark betroffen ist. Und wie so oft, sind die Kinder dabei besonders leidtragend. Bereits als Babies und Kleinkinder verlieren sie zum Teil ihre Eltern und sind im täglichen Überlebenskampf ganz auf sich allein gestellt. Dabei geraten viele in Kriminalität, Prostitution und Drogen. Um zu helfen, diesen Teufelskreis zu unterbrechen, wurde vor zwei Jahren das „Salama Malaika Children’s Home“ gegründet. Hier können ehemalige Straßenkinder ein Dach über dem Kopf haben, täglich gesundes Essen bekommen, zur Schule gehen und bei Bedarf medizinisch versorgt werden.Möglich ist die Finanzierung dieses Projekts einzig durch Spenden und das Engagement ehrenamtlicher Helfer. Dabei kann laut Immanuel Schulz und Geert Schröder schon mit wenig viel erreicht werden: „Es kostet ungefähr 360 Euro ein Kind ein Jahr lang zu ernähren.“ Die Schüler des Gymnasiums Wilhelmsdorf zeigten sich sehr beeindruckt von den Bildern und Erfahrungsberichten der beiden Afrikareisenden. Erste Ideen und Pläne für ein nachhaltigeres Engagement der Wilhelmsdorfer Schüler für die „Malaika- Kinder“ sind bereits im Gespräch.