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Schüler sammeln 1000 Euro für Aids-Waisen


Das Gymnasium Wilhelmsdorf unterstützt damit das "Malaika-Childrens-Home" in Kenia.
Der Kontakt zu diesem Hilfsprojekt entstand durch Immanuel Schulz, einen ehemaligen Abiturienten des Gymnasiums Wilhelmsdorf. Gemeinsam mit einem Freund hatte er im vergangenen Jahr eine Spenden-Fahrradtour zugunsten des Aids-Waisenhauses in Kenia gemacht. Innerhalb von 5 Monaten absolvierten die beiden eine Strecke von über 10.000 Kilometern, die sie mit dem Fahrrad von Berlin nach München, über Kapstadt bis nach Kenia führte. Schon im März diesen Jahres hatten Immanuel Schulz und Geert Schröder im Gymnasium Wilhelmsdorf Station gemacht, um den Schülern über ihr Engagement unter dem Titel "Grenzerfahrungen" zu berichten.


„Als ehemaliger Wilhelmsdorfer Schüler, macht es mich sehr stolz, dass die Unterstützung meines alten Gymnasiums besonders groß war.“, betont Immanuel Schulz. In der Reaktion auf den Vortrag im März haben viele Schüler in unterschiedlichen Projekten und Sammelaktionen Geld für das Waisenhaus gesammelt. So sparte eine Klasse für jeden Monat des Jahres einen Euro ihres Taschengeldes, um die afrikanischen Kinder zu unterstützen. Auch im Rahmen des freien Kursangebotes und mit Hilfe des Schülercafés „minute“ erreichten die Schüler erstaunliche Ergebnisse. „In der Summe konnten so schon 1000 Euro nach Kenia fließen“, freut sich Schulleiter Johannes Baumann über das soziale Engagement seiner Schüler. Besonders beeindruckt ist Immanuel Schulz von der Nachhaltigkeit der Hilfsbereitschaft: „Selbst ein halbes Jahr nach unserem Vortrag hören wir von neuen Projekten und Aktionen, die im Gymnasium Wilhelmsdorf auf die Beine gestellt werden.“ Gerade jetzt in der Weihnachtszeit findet zum Beispiel ein Plätzchenverkauf zugunsten des Mailaika-Projektes statt. 
Und erste Auswirkung des Engagements zeigen sich schon heute: „Insgesamt haben wir auf unserer Tour circa 25.000 Euro „erfahren,“ berichtet Immanuel Schulz. Aufgrund der großen und auch dauerhaften Unterstützung konnte so die Zahl der Kinder, die im Waisenhaus leben, verdoppelt werden. Und solche Ergebnisse bestätigen die Schüler in ihrem sozialen Engagement. „Wenn man bedenkt, dass schon ein Euro reicht, um ein Kind in Afrika einen Tag zu ernähren, wäre es blöd, wenn nicht jeder einen kleinen Beitrag leistet“, resümiert eine Schülerin nach dem Vortrag. „Ein Euro tut mir wirklich nicht weh – davon kann ich mir nicht einmal ein Eis kaufen.“
Eine Erkenntnis, die uns alle nur freuen kann. Das Malaika-Projekt bietet damit die Möglichkeit für Lehrer und Schüler, nicht nur über Sozialkompetenz zu sprechen und in der Theorie zu vermitteln, sondern schlicht soziale Verantwortung zu leben.

(Erstellt am 16. Dezember 2009)