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,,Kids online". Neue Medien - neue Gefahren!

Michael Dörmann & Gerhard Messer

Das Gymnasium Wilhelmsdorf lud im Rahmen des Methodenkurses am 16. 11 zu einem informativen Elternabend rund um das Thema ,,Gefahren im Umgang mit neuen Medien" ein. Wussten Sie, dass 79% der Kinder und Jugendlichen einen eigenen PC bzw. Laptop besitzen? War Ihnen bekannt, dass 97% der 12 - 19jährigen über ein eigenes Handy verfügen und 75% davon regelmäßig brutale Gewaltvideos oder Bilder pornografischen Inhalts erhalten? Gerhard Messer von der Polizeidirektion Ravensburg gelang es von Anfang an durch seinen Vortrag vor über 30 interessierten Eltern Betroffenheit zu erzielen und sich die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer zu sichern.

Anhand anschaulicher Fallbeispiele mit strafrechtlichem Hintergrund zeigte Herr Messer auf, dass die Gefahren im Umgang mit PC, Internet, Handy & Co sehr vielfältig erscheinen. An der Tagesordnung sind Gewaltvideos und Gewaltspiele, Pornografie, Verletzung von Persönlichkeitsrechten, indem z.B. Fotos ohne Einwilligung der abgebildeten Person ins Netz gestellt werden oder auch Sexualstraftäter, welche sich in Chatrooms nach passenden Opfern umsehen. Eine besondere Form der neuen Gefahren stellt das sogenannte Cyberbullying dar, welches Gewalt und Mobbing im Netz bzw. auf dem Handy bezeichnet. Den mobbenden Jugendlichen ist hierbei oftmals gar nicht bewusst, dass sie Straftaten begehen, sie ordnen ihre Aktivitäten in die Spaßkategorie ein. Herr Messer wartete allerdings nicht nur mit schockierenden Fallbeispielen, Bildern und Filmen auf, sondern er wies auch darauf hin, dass Eltern ihre Kinder schützen können, indem sie sich z.B. Zeit für diese nehmen, eine Vertrauensbasis schaffen, angemessene Werte und Normen vermitteln und ihren Nachwuchs nicht einfach vor dem PC ,,parken“. ,,Nach wie vor besteht an den Schulen ein hoher Bedarf an Aufklärung“, erklärt Messer, der seit fünf Jahren Prävention an den Schulen des Umkreises dadurch betreibt, dass er Schulklassen einzeln besucht sowie Lehrer und Eltern gezielt in Kenntnis setzt. Wer sich darüber hinaus informieren möchte, dem stehen verschiedene kostenlose Broschüren der Polizei zur Verfügung sowie unterschiedliche Internetadressen, die einem weiterhelfen können (www.polizei-beratung.de; www.klicksafe.de; www.jugendschutz.net/surfen; www.schau-hin.info).

(Erstellt am 18. November 2011)