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Terminplan

Theater, Geschichte und Sprache

In den letzten zwei Wochen haben vier Studentinnen und Studenten der Universität Konstanz zusammen mit Frau Holland im Geschichtsunterricht der 7a neue methodische Zugänge erprobt.Die Unterrichtsvorbereitung fand im Rahmen eines geschichtsdidaktischen Seminars in Kooperation der Universitäten Konstanz und Tübingen statt. Ziel war es sowohl theatrale als auch sprachsensibilisierende Methoden in den Geschichtsunterricht zu integrieren.Thematisch stand die Begegnung der Spanier mit den Azteken im Zuge der Eroberung der Neuen Welt im 16. Jahrhundert im Fokus.

Begegnung zweier Völker zu Kulturaustausch oder Kulturzerstörung

In der ersten Doppelstunde wurde der Frage nachgegangen, wie die beiden Völker sich nach ihren ersten Begegnungen gegenseitig sahen und beurteilten. Nachdem die Schüler aus verschiedenen Quellen adjektivische Zuschreibungen herausgearbeitet und diese mittels Statuen nachgestellt hatten, stellten sie fest, dass beide Kulturen sich gleichermaßen negativ beschrieben.Die darauf folgende Doppelstunde stand unter der Frage, ob die Begegnung der beiden Völker zu Kulturaustausch oder Kulturzerstörung führte. Die verschiedenen Auswirkungen der Eroberung des Aztekenreichs durch die Spanier, wie beispielsweise Sklaverei, Plünderungen und Epidemien aber auch den Handel, setzten die Schülerinnen und Schüler in sogenannten „Diashows“ um.Abschließend formulierten die Schülerinnen und Schüler, unter Berücksichtigung verschiedener Modalverben, Ratschläge, wie Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen entweder bei uns oder auch im Ausland heute menschenwürdig gestaltet werden können.Alle Beteiligten, sowohl Schüler, Studenten als auch Lehrerin, waren begeistert, wie lebendig und emotional erfahrbar Geschichtsunterricht sein kann.Juliane Holland