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Terminplan

Studienfahrt Berlin

Es war Montag, den 17. September 2018 in Mengen, als die Bahnhofsuhr 8 Uhr anzeigte und wir Schülerinnen und Schüler der Studienfahrt Berlin mit Frau Hämmerle und Schulleiter Herr Baumann vom Gymnasium Wilhelmsdorf uns bereitmachten, in den Zug zu steigen.
Circa 7 Stunden später erreichten wir dann trotz klassischer Verspätung durch die Deutsche Bahn Berlin Hauptbahnhof. Dieser Bahnhof ist ein beeindruckend großer Bahnhof im Vergleich zu den im Umkreis liegenden uns bekannteren Bahnhöfen. Zudem bot er eine unglaubliche Sicht auf das Regierungsviertel Berlins, welches von dem gleißenden Licht der warmen Mittagssonne erhellt wurde. Gegen 16:30 Uhr war es dann endlich soweit, dass die gebuchten Zimmer des in Berlin Mitte liegenden Hostels „Generator“ bezogen werden konnten. Zum Abschluss des sitzlastigen Tages saßen wir und dann noch ein letztes Mal hin, um das amüsante Kabarett in der „Distel“ zu genießen.

Eine Reise durch ganz Berlin

Die nächsten Tage, als wollten sie das viele Sitzen wieder wettmachen, waren gefühlsmäßig trotz der häufigen S-Bahnfahrten, ein satter Fußmarsch. Eine Reise durch ganz Berlin zu den Teilen die von vornerein für sehenswürdig befunden worden waren. Doch die Blasen waren es wert. Ob geschichtsbeleuchtende Touren in die deutsche Vergangenheit vom zweiten Weltkrieg über die DDR bis hin zum Mauerfall, Landespolitik oder Lobbyismus, Shopping Meilen oder auch gruselige Theaterstücke, Berlin hatte einiges zu bieten. So wurde man nicht verschont von spannenden Details über Aufenthalte in Stasigefängnissen, es wurde häufig diskutiert, viel dazu gelernt, so manches überdacht und Wunderbares betrachtet. Auch Lacher waren keine Seltenheit, so passierte es beispielsweise tatsächlich, dass wir einen Führer des Vortags am Folgetag bei einer ganz anderen Führung auf der anderen Seite Berlins wiedertrafen und war er auch derselbe, so waren alle Führungen ebenso abwechslungsreich, wie auch interessant. Faszinierend waren die vielen Bauten und Gebäude Berlins, ganz zu schweigen vom vielseitigen Brandenburger Tor, dem Bundestag oder gar dem Berliner Dom.
Am Ende folgte trotz allem jedem noch so anstrengenden Tag ein ruhiger Abend, der nicht nur einmal in einem Theater oder einem Restaurant endete, und so ließ sich schlussendlich auch jeder Tag in Ruhe zu Ende leben.
Nach einer langen Heimfahrt mit der Bahn und rekordverdächtig wenig Verspätung kamen wir dann alle am Samstag den 22.09. auch wieder in Mengen an, um uns zu unserem wohlverdienten Zuhause zu begeben und erinnern uns gerne zurück an eine unvergessliche Studienfahrt.
 
Levi Wijsbeek, K2

(Erstellt am 05. Oktober 2018)