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Terminplan

Alpenüberquerung - Studienreise

Zu Fuß über die Alpen- 100km Strecke, 4600hm Aufstieg und 6600hm Abstieg- und das alles in einer Woche. Darauf ließen sich die 12 hochmotivierten Schüler ein, die sich auf das Abenteuer Alpenüberquerung begaben. Am Samstag ging es für uns nach Spielmannsau in der Nähe von Oberstdorf. Dort beginnt der Fernwanderweg E5, der Wanderer bis nach Meran bringt.
Beim ersten Anstieg auf die Kemptner Hütte bemerkten wir schnell, wie anstrengend die nächste Woche werden würde. Doch trotz des eher trüben Wetters konnten wir den malerischen Wanderweg vorbei an den ersten Wasserfällen genießen.

Abenteuer Bergsteigen

Am ersten Morgen klarte das Wetter auf und wir erhielten volle Sicht auf die wunderschöne Umgebung der Hütte. Mit Blick auf das tolle Bergpanorama überquerten wir die Grenze nach Österreich. Daraufhin stiegen wir bis zur längsten Hängebrücke dieses Landes ab. Diese war eine große Herausforderung für Diejenigen mit Höhenangst, doch alle schafften es über die Brücke und in den Ort Holzgau, in dem wir in einen Bus einstiegen. Die Busfahrt sollte nicht weniger nervenaufreibend sein als die Brücke, denn mit riskanten Fahrmanövern ging es über schmale Straßen, von denen aus man nicht nur die wundervollen Berge sehen konnte, sondern gleichermaßen die steilen Abgründe. Es folgte ein Aufstieg, bei dem sich sogar einige Murmeltiere und ein Steinbock blicken ließen- ein Highlight für einige.
Am nächsten Morgen ergriff ein Teil der Gruppe die Chance, den ersten Gipfel zu besteigen. Danach ging es über die Seescharte, wo sich einige Mitschüler fragten, ob das wirklich noch Wandern sei oder nicht schon an Klettern grenze. Die dritte Etappe bot wirklich einiges: von felsigen Landschaften über Bergseen bis zu Märchenwäldern war alles dabei. Leider musste uns auch ein Schüler aufgrund einer Magen-Darm-Grippe verlassen und von der Bergrettung abgeholt werden. Alle anderen fuhren mit der Seilbahn auf die Skihütte Zams, auf der leider drei weitere Mitwanderer auch am Virus erkrankten. Allerdings erwarteten uns auf der Hütte auch eine warme Dusche und Kässpätzle.
Am nächsten Tag teilte sich die Gruppe. Während die Kranken einen Tag im Tal blieben, stiegen die Anderen auf die Braunschweiger Hütte auf. Bei starkem Regen kamen ihnen sogar Bäche auf dem Weg entgegen. Die Gruppe schloss sich am nächsten Tag wieder auf der Martin Busch Hütte zusammen.
In unsere letzte Etappe starteten wir mit Gletscherblick. Nach unserem letzen Aufstieg überschritten wir zum ersten Mal die 3000m und gleichzeitig die Grenze nach Italien. Von dort aus konnten wir auch unser Wanderziel erblicken: den Vernagt Stausee. Dort angekommen ging es nach einer entspannten Pause am türkisblauen See mit dem Bus nach Meran. Noch beim Umsteigen aßen wir ein italienisches Eis. In Meran schlossen wir die Studienfahrt bei einer leckeren Pizza ab.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren Lehrern Frau Havers und Herr Zizmann für die tolle Organisation und Begleitung bedanken. Sie haben dafür gesorgt, dass alles glatt lief und dass sich jeder zu jedem Zeitpunkt gut aufgehoben fühlte. Ein weiterer Dank geht an Frau Rommel für die Organisation im Voraus. Schade, dass sie letztendlich nicht mitgehen konnten. Ich denke ich spreche für alle, wenn ich sage, dass die Studienfahrt ein voller Erfolg und eine tolle Erfahrung war, die wir noch sehr lange in Erinnerung behalten werden.

(Erstellt am 04. Oktober 2018)