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Terminplan

Worauf bereitet das Gymnasium (nicht) vor

Prof. Dr. Ludwig Haag von der Universität Bayreuth hielt unter diesem Titel einen überzeugenden Vortrag am 15. Festlichen Abend des Gymnasiums Wilhelmsdorf.
Schulleiter Johannes Baumann konnte auch dieses Jahr wieder mit einer bedeutenden Persönlichkeit der aktuellen wissenschaftlichen Elite für den Festvortrag aufwarten: Prof. Dr. Ludwig Haag, Inhaber des Lehrstuhls für Schulpädagogik und Dekan der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth, 2. Vorsitzender der Konferenz der Bayerischen Universitätspädagogen und Lehrbeauftragter an der ETH Zürich.

15. Festlicher Abend des Gymnasiums Wilhelmsdorf

Zunächst begrüßte Johannes Baumann die rund 300 Zuhörerinnen und Zuhörer und erinnerte an die Ausgangsintention des Festlichen Abends, allen am Schulleben Beteiligten, allen voran den Eltern, für ihr Engagement zu danken. Auch der Schulchor begeisterte einmal mehr durch fetzige internationale Musik (selbst ein indisches Lied war darunter, von Chorleiter Martin Ruppel gestisch eindrücklich angekündigt) und machte Laune auf sein diesjähriges Frühjahrskonzert am Freitag, den 23. 05.2014, um 19 Uhr in der Riedhalle (Termin bitte gleich vormerken und freihalten!).
Prof. Dr. Ludwig Haag widmete sich in seinem Vortrag der Frage, worauf das Gymnasium vorbereitet bzw. worauf es nicht vorbereitet. Nach einer kurzen historischen Einordnung der Institution Gymnasium erläuterte Prof. Haag zunächst die Rolle des Gymnasium als Gewinner der Bildungsreformen. Anschließend erläuterte er Profil und Anspruch des Gymnasiums, welcher in einer Erlangung der allgemeinen Hochschulreife und einer umfassenden Allgemeinbildung besteht. Immer wieder verglich Prof. Haag das deutsche Bildungswesen mit Bildungssystemen anderer Länder und ermöglichte somit einen tieferen, geradezu kulturhistorischen Zugang zur Institution Gymnasium. Die Erwartungen der Schüler,. der Lehrkräfte und der Eltern bildeten einen weiteren Aspekt seines Vortrags, der mit der Frage 'Quo vadis, Gymnasium?' endete. Seinen gekonnten und überaus überzeugenden Vortrag beschloss Prof. Haag mit der These, dass sich die Zukunft des Gymnasiums an einer starken zweiten Schulform entscheide.
Ein kaltes Buffet der Extra-Klasse, vorbereitet von den 10. Klassen, gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Gelegenheit, mit dem Referenten und untereinander ins Gespräch zu kommen und sorgte für einen gemütlichen Ausklang des Abends.