Schul- und Hausordnung des Gymnasiums Wilhelmsdorf

3. Regeln und Ordnungen für den Schulalltag

3.1 Ordnung im Schulgebäude und im Schulbereich

Öffnen der Schulgebäude und der Klassenzimmer

Beim Eintreffen der ersten Schulbusse (7.00 Uhr) werden die Eingangstüren und die Klassenzimmer, in denen zur ersten Stunde Unterricht stattfindet, geöffnet.

Auswärtige Schüler

Schüler können sich morgens, mittags und nach Unterrichtsschluss bis zur Abfahrt der Busse im Neubau des Gymnasiums und im Foyer des Großen Schulbaus aufhalten (Sitz- und Schreibgelegenheit).

Fachräume und Sporthallen

Die Fachräume und die Sporthallen werden von der jeweiligen Fachlehrkraft oder einer dafür bestimmten Aufsicht geöffnet und dürfen nur in deren Anwesenheit betreten werden. Die Fachbereiche beider Schulen sind zuständig für eventuelle weitere Vorschriften hinsichtlich Gestaltung und Ordnung in den jeweiligen Fachräumen. Für die Benutzung der Sporthallen, des Internetcafés, des Schülercafés, der Mensa und der Bibliothek gelten eigene Ordnungen. Diese sind in den Räumen ausgehängt.

Beginn des Unterrichts

Der Unterricht beginnt pünktlich und wird durch den Lehrer pünktlich beendet. Rechtzeitig zu Beginn einer Stunde begeben sich die Schüler in die Klassenzimmer. Ist der Lehrer 5 Minuten nach dem regulären Beginn noch nicht in der Klasse, meldet dies der Klassensprecher im Sekretariat oder Lehrerzimmer.

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Sauberkeit im Schulbereich

Grundsätzlich trägt jeder Verantwortung für die Sauberkeit der Schulgebäude und des gesamten Schulgeländes, insbesondere der Zugangsbereiche, der Flure, Gänge und Toiletten. Zusätzlich werden Schüler zu Ordnungsdiensten eingeteilt.
Müllvermeidung
Die Entstehung von Müll soll soweit als möglich vermieden werden. Schüler, Eltern und Lehrer achten auf Müllvermeidung (z.B.: Brotdose, Mehrwegflaschen).
Müllentsorgung
In den Klassenzimmern und auf den Fluren wird der Müll getrennt. Lehrer und Schüler sorgen in den jeweiligen Klassenzimmern für die ordnungsgemäße Sortierung. Der Müll aus den Klassen wird vom wöchentlich dafür vorgesehenen Ordnungsdienst in die entsprechenden Container auf dem Schulgelände entsorgt. Bei der Entsorgung ist auf das Sauberhalten des Schulgeländes zu achten.
Mülldienst
Die Klassen 5 - 10 haben in einer festen Reihenfolge Mülldienst. Die Kursstufen 1 und 2 sind für die Entsorgung in ihrem Bereich zuständig.

Fundsachen

Fundsachen können im Sekretariat abgegeben und abgeholt werden. Fundsachen, die länger als vier Wochen auf dem Sekretariat liegen, dürfen von der Schule verwertet werden. Ein Anspruch auf Wertersatz besteht nicht.

Beschädigungen

Beschädigungen gleich welcher Art werden von jedem umgehend im Sekretariat gemeldet, damit die Schäden beseitigt werden können. Die Schule behält sich vor, insbesondere bei einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Beschädigung, vom Verursacher Ersatz zu verlangen. Bei beschädigten oder vollgeschriebenen Büchern der Schule wird vom Verursacher grundsätzlich Schadenersatz verlangt.

Plakate

Plakate, Veranstaltungshinweise u. ä. dürfen im Schulbereich nur mit Genehmigung der Schulleitung aufgehängt werden. Diese macht genehmigte Plakate durch den Schulstempel kenntlich. Plakate ohne Schulstempel dürfen jederzeit von jedem Lehrer entfernt werden. Für Aushänge der SMV an deren Anschlagtafel ist grundsätzlich die SMV verantwortlich. Bei Verstößen gegen gesetzliche Vorschriften kann die Schulleitung die Beseitigung von Aushängen durch die SMV verlangen.

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3.2 Verhalten im Schulbereich

Ruhe während des Unterrichts

Während des Unterrichts muss in den Schulgebäuden und im Gelände Ruhe herrschen.

Vermeidung von Gefährdungen

Das Verhalten im Schulbereich darf niemanden gefährden oder verletzen. Das Werfen von Gegenständen aller Art ist verboten. Spiele im Schulgelände dürfen den Unterricht nicht stören.

Kleidung

Auf angemessene Kleidung ist zu achten. In den Schulgebäuden ist es verboten, barfuß zu laufen.

Rollschuhe und Skateboards

Rollschuhe und Skateboards aller Art dürfen in den Schulgebäuden und auf dem Schulgelände während der Unterrichtszeit nicht benutzt werden.

Waffen

Das Mitbringen und Benutzen von gefährlichen Gegenständen, insbesondere Waffen, ist verboten.

Smartphones

Im Unterricht:
Smartphones und ähnliche Geräte sind im Unterricht generell nicht zugelassen, auch nicht als Hilfsmittel. Smartphones müssen unsichtbar und abgeschaltet aufbewahrt werden. Ausnahme: Ab Klasse 9 dürfen Smartphones durch die unterrichtende Lehrkraft punktuell als Hilfsmittel zugelassen werden, wenn dies dem Lernfortschritt der gesamten Lerngruppe zuträglich erscheint. Es gilt der Grundsatz, dass Schülern ohne Smartphone zu keinem Zeitpunkt ein Nachteil egal welcher Art entstehen darf.
Außerhalb des Unterrichts:
Während der gesamten Unterrichtszeit und insbesondere in den beiden großen Pausen müssen Smartphones und ähnliche Geräte auf dem gesamten Schulgelände unsichtbar und abgeschaltet aufbewahrt werden. Ausnahme: In der Mittagspause von 12.30 – 13.30 Uhr ist die Nutzung von Smartphones gestattet.
Die dienstliche Nutzung von Smartphones durch Lehrkräfte ist von diesen Regelungen ausgenommen.

Schulfremde Gegenstände

Schulfremde Gegenstände können bei Missbrauch (Störung, Gefährdungen etc.) eingezogen werden. Sie können u.U. nur von den Eltern wieder abgeholt werden. Mobiltelefone sind während des Unterrichts abzuschalten.

Drogen-, Alkohol- und Rauchverbot

Das Rauchen auf dem Schulgelände ist grundsätzlich verboten. Das Mitbringen und der Konsum von Alkohol sind außer bei besonderen, von der Schulleitung genehmigten Schulveranstaltungen verboten. Das Mitbringen, der Besitz, Konsum oder Verkauf von illegalen Drogen führen zu den Ausschlussmaßnahmen nach § 90 Schulgesetz.

Abstellen von Fahrrädern und Fahrzeugen

Die Fahrräder werden an den dafür vorgesehenen Plätzen abgestellt. Motorisierte Fahrzeuge dürfen auf dem Schulgelände nur zur Andienung genutzt und abgestellt werden. In der Busbucht ist das Abstellen und/oder Halten von Autos in den Kernzeiten (insbesondere von 7.00 bis 8.30 Uhr und von 11.30 bis 13.00 Uhr) nicht erlaubt. Das Radfahren auf dem Schulgelände ist nur mit äußerster Vorsicht erlaubt.

Einrichtungsgegenstände, Medientechnik

Die Einrichtungsgegenstände der Schule sind schonend und pfleglich zu behandeln. Die sachgerechte Benutzung der Medien liegt in der Verantwortung der Lehrkräfte und, soweit sich die Medien im Klassenzimmer befinden, auch in der Verantwortung der Schüler (z.B. Computer, Freiarbeitsmaterial, Tageslichtprojektor, Bücher u.a.m.). Beschädigungen und Funktionseinschränkungen sind zu melden.

Brandfallübung

Die jährliche Brandfallübung wird in den ersten Monaten des Schuljahres nach einer eingehenden Belehrung über den Alarmplan und die Fluchtwege, die in den Klassenzimmern ausgehängt sind, durchgeführt.

3.3 Ordnung in den Klassen

Ordnung im Klassenzimmer

Die Klassen sind für die Ordnung in ihren Klassenzimmern selbst verantwortlich. Die Einteilung hierfür notwendiger Dienste (Tafeldienst etc.) wird von ihnen geregelt. Das Aufstuhlen erfolgt nach der letzten Vormittags- bzw. Nachmittagsstunde. Die Unterrichtsräume werden besenrein verlassen. Die Mülleimer sind regelmäßig zu leeren.

Tagebuchordner

Die Tagebuchordner sind, unterstützt von den Lehrern, für die ordentliche Führung des Tagebuchs verantwortlich.

Gestaltung der Klassenzimmer

Die Klassen dürfen ihre Klassenzimmer im Einvernehmen mit dem Klassenlehrer gestalten. Die Einrichtung mit zusätzlichem Mobiliar etc. muss von der Klassenkonferenz gebilligt werden, soweit sie über Wandbehang und Schränke hinausgeht. Zusätzliche Einrichtung muss am Ende des Schuljahres wieder beseitigt werden.

3.4 Pausenordnung

Schulgelände, Pausenbereich

Die Begrenzung des Schulgeländes und des Pausenbereichs ergibt sich aus dem Lageplan. Eine Kopie des Plans ist in der Schulordnung enthalten. Der Pausenbereich umfasst nicht das gesamte Schulgelände.

Weisungsberechtigung

Soweit es um die gemeinsame Schulordnung geht, sind auch die Lehrer der Realschule weisungsberechtigt.

Verlassen des Pausenbereichs

Der Pausenbereich darf, mit Ausnahme der Kursstufen 1 + 2, während der Schulzeit nicht verlassen werden. Eine Ausnahme ist nur mit schriftlicher Genehmigung eines Lehrers (Vordruck im Sekretariat) möglich.

Große Pausen

In den großen Pausen werden die Klassenzimmer und Flure geräumt. Die Klassenzimmer werden abgeschlossen. Der Aufenthalt im Foyer des Neubaus ist erlaubt.       Rektorat, Sekretariat und Lehrerzimmer können von den Schülern zur Erledigung wichtiger Tätigkeiten aufgesucht werden. Bei guter Witterung bietet die Schule Sport- und Spielmöglichkeiten für die Unterstufe im Freien an. In der ersten Großen Pause besteht – von dringenden Fällen abgesehen – für die Schüler kein Zugang zum Schulverwaltungsbereich (Lehrerzimmer, Rektorat, Sekretariat).

Mittagspause

In der Pause zwischen Vormittags- und Nachmittagsunterricht muss auf Klassen, die in dieser Zeit Unterricht haben, Rücksicht genommen werden. Das Einnehmen von Mahlzeiten ist nur im dafür vorgesehenen Bereich erlaubt. Näheres regeln die Leitlinien zur Pausenordnung.

Aufsicht

Morgens vor dem Unterricht, in den großen Pausen und in der Mittagspause findet eine Aufsicht durch Lehrer statt. Im Einzelnen wird die Aufsicht von der Schulleitung im Zusammenwirken mit der Gesamtlehrerkonferenz geregelt. Bei der Aufsicht können Schüler ab Klasse 10 mithelfen.

Benachrichtigung bei Unfällen

Bei einem Unfall in der Pause ist sofort ein Lehrer oder das Sekretariat zu verständigen.

3.5 Beurlaubung und Erkrankung

Freistellung vom Unterricht

Urlaubsgesuche müssen so früh wie möglich beantragt werden. Beurlaubungen müssen genehmigt sein, die Abwesenheit ist sonst als unentschuldigtes Fehlen zu werten. Für die Genehmigung ist bei einer Dauer bis zu zwei Tagen der Klassenlehrer zuständig. Bei einer Verlängerung von Ferien und in allen anderen Fällen muss die Genehmigung durch den Schulleiter erfolgen.

Entschuldigungspflicht

Bei eintägigen Erkrankungen von Schülern der Klassen 5 – 9 ist eine telefonische Krankmeldung durch die Erziehungsberechtigten vor Unterrichtsbeginn ausreichend. Mehrtägige Erkrankungen bedürfen der schriftlichen Entschuldigung, die spätestens am dritten Tag nach der Erkrankung zu erfolgen hat. Entschuldigungspflichtig sind bei Minderjährigen die Erziehungsberechtigten. Volljährige Schüler entschuldigen sich selbst. Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und der Kursstufen besteht eine schriftliche Entschuldigungspflicht vom ersten Tag der Erkrankung an. Schülerinnen und Schüler der Kursstufen legen, wenn während der Erkrankung eine Klausur geschrieben wird, ein ärztliches Attest vor.

Längere Erkrankung

Bei längeren oder häufigen Fehlzeiten kann die Schule ein ärztliches Attest verlangen. In besonderen Fällen kann auch ein amtsärztliches Zeugnis verlangt werden.

Erkrankung während des Unterrichts

Erkrankt ein Schüler während des Unterrichts, so wird in der Regel ein Erziehungsberechtigter benachrichtigt. Ist dieser nicht zu erreichen, ist zu entscheiden, ob der Schüler in Begleitung einer Lehrkraft zum Arzt gebracht wird oder ob der Schüler bis zum Unterrichtsschluss in der Schule bleibt. Bei Erkrankungen während der Pause hat sich der Schüler beim Lehrer der nachfolgenden Stunde abzumelden.

Befreiungen, Entschuldigungen beim Sport

Für eine Befreiung von der Teilnahme am Sport ist entweder ein ärztliches Attest oder eine Entschuldigung durch die Eltern oder den Klassenlehrer erforderlich. Eine derartige Entschuldigung entbindet nicht von der Pflicht zur Teilnahme am Unterricht. Über eine Befreiung auch von der Anwesenheitspflicht entscheidet der jeweilige Sportlehrer.

Versäumter Stoff

Bei kürzeren Erkrankungen liegt es an den Schülerinnen und Schülern, den durch Schulversäumnisse fehlenden Unterrichtsstoff so bald wie möglich nachzuarbeiten. Die Eltern und Erziehungsberechtigten können sich hierfür selbstverständlich auch mit den Klassen- oder Fachlehrern in Verbindung setzen.3