Studienfahrt nach Wien 2009
Alles Walzer in WienStudienfahrt nach Wien (6.7.–11.7.2009): Ein Tatsachenbericht - nur für Verrückte - von Alexander Pellhammer (Teil 1) Der erste Tag begann in aller Herrgottsfrühe am Bahnhof in Ravensburg. Wie durch ein Wunder hatte es tatsächlich jeder geschafft irgendwie pünktlich am Bahnhof zu sein. 14 unausgeschlafene schwer bepackte Schüler und eine putzmuntere Frau Baumann und Frau Erlach warteten auf den Zug, der uns von hier wegbringen sollte. Doch der Zug, der uns von unserem zweiten Umsteigeplatz in Salzburg nach Wien bringen sollte, fuhr direkt in die Apokalypse, jedenfalls sah der Himmel so aus. Kein gutes Zeichen. Vom Wiener Hauptbahnhof ging es zu einer der vielen S-Bahn Stationen und von dort aus in die Jugendherberge. Dieser Bericht soll so wahr wie möglich sein und ich will keinen Hehl daraus machen, dass wir von der Jugendherberge etwas mehr erwartet hätten. Kleine Zimmer, unbequeme Betten, nicht einmal die Fenster konnten ganz geöffnet werden. Aber wir richteten uns ein so gut es ging. Was auch in den folgenden Tagen ein Rätsel blieb, war wie man eine heiße Dusche genießen sollte, ohne dabei das halbe Zimmer unter Wasser zu setzen. Da wir einen straffen und meisterhaft ausgearbeiteten Zeitplan einhalten mussten, blieb uns nur noch Zeit um ein paar Regeln für unser Zimmer aufzustellen (Wer schnarcht; FLIEGT!) bis es schon auf einen ersten Rundgang durch Wien ging. Wer sich mit der Wiener Stadtstruktur auseinandersetzt, bemerkt, dass die Innenstadt wie ein Ring aufgebaut ist und alle historisch bedeutsamen Gebäude „auf einem Fleck stehen“. Somit wurde die U-Bahn zu unserem bevorzugten Fortbewegungsmittel. Wir betrachteten zunächst den Schlosspark, das Volkstheater, das Naturhistorische Museum von außen und bekamen so schon einen durchaus positiven Eindruck von dem, was uns die nächsten Tage erwarten würde. Der Abend wurde mit einem Besuch in der Studentenkneipe „Tunnel“ abgerundet.
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